Einleitung:
Schon vor der Corona-Pandemie waren Tierheime am Rande ihrer Kapazitäten, dieser Zustand hat sich in den letzten Monaten verschlimmert. Vor allem im Rahmen der Pandemiesituation angeschaffte Tiere wurden vermehrt in Tierheimen abgegeben, da ihre Besitzer scheinbar doch nicht die notwendige Zeit aufbringen können. Leidtragende der aktuellen Lage sind vorrangig die Tiere. Die finanzielle Ausstattung von Tierheimen ist unzureichend und Schwankungsanfällig, da sie auf Spenden angewiesen sind. Dies bestätigt sich erneut in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage.
Forderungen:
Deshalb fordern wir, 25 % der Einnahmen aus der Hundesteuer zweckgebunden für die Förderung des Tierwohles einzusetzen. Dazu zählen insbesondere Tierheime und Tierschutzorganisationen. Zudem soll der Schlüsselbeitrag pro Einwohner in der städtischen Finanzierung der Tierheime angepasst werden, um langfristig einen verlässlichen Faktor für die Tierheime zu schaffen.