06.03.2025

Zwischen Morgen- und Abendland: Der Nahostkonflikt an Berliner Schulen

Seit am 07. Oktober 2023 die Hamas Israel angegriffen hat, ist der Nahostkonflikt auch
im Berliner Schulalltag angekommen.
 
Das Verhalten einiger Schülerinnen und Schüler in Berlin, die offenkundig antisemitische
Parolen und Fakenews verbreiten, offenbart ein weiteres Versäumnis der Berliner Bildungspolitik.

Der Nahostkonflikt als Unterrichtsgegenstand findet sich weder in den Rahmenlehrplänen
der Fächer Geschichte und Politik für die Sekundarstufe I (Kl. 7-10)
noch in dem Rahmenlehrplan Geschichte für die Sekundarstufe II (Qualifikationsphase)
wieder. Lediglich wird er im Rahmenlehrplan Politik für die Sekundarstufe II als ein möglicher Inhalt
im 4. Semester vorgeschlagen.

Daher fordern die Jungen Liberalen Berlin die Einbeziehung der Geschichte Israels, des jüdischen Volkes und des Nahostkonfliktes in den Berliner Lehrplan ab der Sekundarstufe I, um den Schülerinnen und Schülern die
Möglichkeit zu geben, dieses Thema im Bildungskontext faktenbasiert zu behandeln und um
ein umfassenderes Verständnis für die Hintergründe, Ursachen und Auswirkungen des
Konfliktes zu entwickeln.

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